Neodym-Magnete: Starke Eigenschaften für FIDLOCK Verschlüsse

Neodym-Magnete: Starke Eigenschaften für FIDLOCK Verschlüsse

Alle FIDLOCK Magnetverschlüsse basieren auf dem einzigartigen FIDLOCK-Prinzip, welches einen mechanischen Rastverschluss mit magnetischer Anziehungskraft kombiniert. Dadurch haben FIDLOCK Verschlüsse herkömmliche Verschluss-Alternativen revolutioniert und neue Möglichkeiten in Sachen Bedienkomfort, Funktionalität und Spaß eröffnet. Der Schlüssel zu vielen Vorzügen der Verschlüsse sind die Neodym-Magnete – aber warum genau und was macht sie so besonders?

Von einander stark angezogen

Typisch für FIDLOCK Magnetverschlüsse sind sicherer Halt, automatisches Schließen und einhändige Bedienung – Eigenschaften, die nicht von Natur aus miteinander einhergehen. An dieser Stelle kommt die Kombination des FIDLOCK-Prinzips aus mechanischer Sicherung und Magnetismus ins Spiel: Die magnetische Anziehungskraft leitet die Verschlusskomponenten in die richtige Position, wo sie mechanisch einrasten. Magnetverschlüsse von FIDLOCK werden durch seitliches Schieben, Drücken oder Ziehen geöffnet, welches sich mit Absicht von dem Schließvorgang unterscheidet. Dies verursacht so gesehen eine „Verpolung“ der Magnete und ermöglicht somit die einfache, einhändige Bedienung unserer Verschlüsse und Schnallen.

Wie man sieht, sind Magnete unabdinglich für die innovativen Charakteristiken des FIDLOCK-Prinzips. Es würde jedoch nicht irgendwelche Magnete den Anforderungen des Qualität Standards der FIDLOCK Verschlüsse genügen. Eine starke Anziehungskraft ist zentral für qualitativ hochwertige Magnetverschlüsse und der Ruf als stärkste Permanentmagnete eilt den Neodym-Magneten voraus. Deren magnetische Anziehungskraft ist sehr hoch, sogar wenn sie nur ein paar Millimeter groß sind. Demnach sind sie ideal für den Gebrauch in kleinen Komponenten geeignet, wodurch die Größe der Verschlüsse klein und leicht gehalten und unauffällige Anwendungsmöglichkeiten eröffnet werden.

Magnetische Anziehungskraft allein macht noch keinen guten Verschluss

Selbstverständlich gibt es noch mehr Eigenschaften, die Neodym-Magnete als ideal für den Einsatz für FIDLOCKs Zwecke rechtfertigen. Verschlüsse und Schnallen müssen langlebig sein, denn in Anwendungsbereichen wie Schuhen oder Taschen wird der Verschluss sogar mehrmals täglich bedient! Da liegt die Frage nahe, wie lange die Anziehungskraft des Magneten anhält. Menschen müssen sich auf die Eigenschaften von FIDLOCK Magnetverschlüssen in verschieden Situationen verlassen können. Neodym-Magnete verfügen über eine sehr hohe Koerzitivfeldstärke. In normaler Sprache: Sie sind höchst beständig gegen Entmagnetisierung durch andere magnetische Kräfte. Dies hält die Anziehungskraft unserer Magnetverschlüsse aufrecht, sogar mit der konstanten Beeinflussung durch Magnetfelder von beispielsweise Laptops, Headsets und anderen Geräten.

Starke Neodym-Magnete in Verschlüssen – keine Beeinflussbarkeit, aber beeinflussend?

Es gibt einige Fragen, die Menschen im Bezug auf die Auswirkungen von Magnetfeldern der Neodym-Magnete, immer wieder gestellt werden. Kann ich meine Kreditkarte in einer Tasche mit Magnetverschluss transportieren? Ist die Magnetschnalle an dem Gurt meiner Kameratasche schädlich für die gespeicherten Fotos? Diese Fragen können einfach beantwortet werden:

Magnetische Anziehungskräfte nehmen stark mit zunehmender Distanz zum Magneten ab. Selbst kleine Abstände, die wir bereits aus Gewohnheit einhalten, vermeiden Beeinflussungen. Bei Kreditkarten ist eine Magnetkraft ab ca. 30 mTesla problematisch. Bei Headsets mit 32mTesla (an unserem Beispiel gemessen) genügt bereits ein Abstand von 0.1-0.3 cm zur Kreditkarte, um Beeinträchtigungen zu verhindern. FIDLOCK ist hingegen innovativer als herkömmliche Magnetverschluss-Hersteller, indem die Magnete so weit wie möglich abgeschirmt werden, wodurch bereits im direkten Umfeld des Verschlusses deutlich weniger magnetische Kraft herrscht, als beim „nackten“ Magneten. Der FIDLOCK MINI TURN ist an der Tascheninnenseite abgeschirmt, wodurch die Aufbewahrung von Magnetkarten in der Tasche kein Problem darstellt. Zusätzlich bietet der FIDLOCK SLIDER mit Abschirmblech im geschlossenen Zustand ähnliche Sicherheit.

Viele Menschen fürchten sich vor den Auswirkungen von Magnetfeldern auf elektronische Geräte wie Kameras, USB Sticks oder Smartphones. Diese Angst kann genommen werden. Moderne Elektrogeräte verfügen über sogenannte FLASH Speicher, die Informationen mittels elektronischer Felder speichern und somit von Magnetfeldern nicht beeinträchtigt werden. Alte Geräte, die noch einen Festplattenspeicher verwenden (z.B. IPods von 2004 und früher), könnten von Magneten beeinflusst werden, wenn diese sich zu sehr nähern. Wie zuvor jedoch bereits erwähnt, werden die Magnete in FIDLOCK Verschlüsse vertieft eingebaut, wodurch bereits ein Abstand vorhanden ist, der dem Mindestabstand sehr nahekommt.

Im Bezug auf Neodym-Magnete oder Magnete im Allgemeinen, ist bei Herzschrittmachern, Defibrillatoren oder anderen Geräten mit sogenannten Reed-Switches generell Vorsicht geboten. Ihre Schalter (Switches) werden durch Magnetkraft bedient, wodurch beispielsweise ein Arzt Einstellungen am Herzschrittmacher vornehmen kann, ohne eine Operation zu benötigen. Normalerweise werden Patienten mit Herzschrittmachern über die notwendigen Abstände und die Möglichkeiten bezüglich Magnete aufgeklärt. Als eine Faustregel gilt, dass mindesten 20 – 30 cm Abstand zu freien Magneten eingehalten werden sollte. Dennoch ist es immer zu empfehlen sich an die Anleitung des Herzschrittmachers (oder andere Geräte) zu Halten und sich im Zweifel Rat bei einem Arzt oder dem Hersteller des Gerätes einzuholen.

Das war nun jedoch erst mal genug Theorie. Es sollte nun klar sein, warum die Neodym-Magnete essenziell für die Nutzerfreundlichkeit und den Spaß sind, die mit dem Moment des Öffnens und Schließens eines FIDLOCK Magnetverschlusses einhergehen – warum siehst Du es nicht einfach für Dich selbst? Unser Service-Team hilft Dir gerne bei Musterbestellungen oder Kataloganfragen weiter – kontaktiere +49 (0)511/ 961 59 310 oder info@fidlock.com! Weitere Informationen gibt es auf unserer Website oder abonniere doch einfach den FIDLOCK Newsletter.